Hochdruck-Verarbeitung

Die Hochdruckverarbeitung (HPP) von Quintus Technologies ist eine natürliche, wissenschaftlich validierte Technologie zur Konservierung von Lebensmitteln. HPP bietet Vorteile bei der Lebensmittelsicherheit, verlängert die Haltbarkeit und bewahrt Geschmack, Frische und Nährstoffe. Anstelle von hohen Temperaturen oder Konservierungsstoffen wird Ultrahochdruck eingesetzt, um durch Lebensmittel übertragene Krankheitserreger zu inaktivieren, Abfall zu reduzieren und natürliche, nahrhafte Produkte zu liefern.

Vorteile der Hochdruckverarbeitung

Die HPP-Technologie wird von den internationalen Aufsichtsbehörden als hochwirksames, nicht-thermisches antimikrobielles Verfahren zur Inaktivierung der wichtigsten durch Lebensmittel übertragenen Krankheitserreger anerkannt.

Es hat sich zur bevorzugten Methode unter den nicht-thermischen Lebensmittelverarbeitungstechnologien entwickelt und bietet Lebensmittel- und Getränkeherstellern die Gewissheit, dass sie die strengen Lebensmittelsicherheitsstandards einhalten können – zum Schutz der Verbraucher und zur Wahrung der Markenintegrität und des guten Rufs.

Verbesserte Lebensmittelsicherheit

Die Hochdruckverarbeitung (HPP) kann schädliche Krankheitserreger wie Listerien, E. coli und Salmonellen inaktivieren und das Risiko lebensmittelbedingter Krankheiten verringern.

Verlängerte Haltbarkeitsdauer

HPP verlängert auf natürliche Weise die Haltbarkeit, indem es den mikrobiellen Verderb verlangsamt und so dazu beiträgt, die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren und die Marktreichweite für verderbliche Produkte zu vergrößern.

Speicherung von Nährstoffen

Durch den Verzicht auf hohe Temperaturen bewahrt HPP Vitamine, Mineralien und bioaktive Verbindungen und erhält gleichzeitig den natürlichen Geschmack, die Textur und die leuchtende Farbe frischer Lebensmittel.

Clean-Label-freundlich

HPP ermöglicht konservierungsmittelfreie Rezepturen, die es den Markenherstellern erleichtern, die wachsende Nachfrage der Verbraucher nach sauberen, minimal verarbeiteten Lebensmitteln zu erfüllen.

Produktkategorien

Vorrangig genutzt in

Pflanzliche Lebensmittel
Haustiernahrung
Getränke
Meeresfrüchte Produkte
Fertiggerichte
Babynahrung
Milchprodukte
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Wie wir unsere Kunden unterstützen

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HPP QIF 600L – die größte HPP-Presse der Welt, bereit für hohe Produktionsanforderungen

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Der Quintus® Leitfaden für HPP-Verpackungen

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HPP Unterstützung von Getränken und Schnittobst

Quintus HPP QIF 600L
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HPP QIF 600L – die größte HPP-Presse der Welt, bereit für hohe Produktionsanforderungen

The Quintus® guide to HPP packaging
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Der Quintus® Leitfaden für HPP-Verpackungen

HPP Supporting Beverages and Cut Fruits
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Häufig gestellte Fragen

Als wissenschaftlich fundiertes Verfahren wird die Hochdruckbehandlung (High Pressure Processing, HPP) von internationalen Aufsichtsbehörden nicht nur als ein antimikrobielles Verfahren mit außerordentlicher Wirkung bei der Deaktivierung vieler schädlicher Lebensmittelkeime anerkannt, sondern auch als ein Prozess, der das Wachstum von Fäulemikroorganismen verlangsamt und im Vergleich zu unbehandelten Lebensmitteln eine Haltbarkeitsverlängerung um das 2- bis 10-fache im gekühlten Zustand bietet. Diese beiden Vorteile können allein bereits eine erhebliche Bedeutung für die globalen Herausforderungen bei Lebensmittelsicherheit und Lebensmittelverschwendung haben. Darüber hinaus bergen die meisten konventionellen Lebensmittelbehandlungsverfahren auf Basis von Wärme und/oder Chemikalien Gesundheitsrisiken in sich oder beeinträchtigen den Nährstoffgehalt. Verbraucherinnen und Verbraucher fordern eine höhere Qualität von Lebensmitteln, besonders die Erhaltung der natürlichen Nährstoffe von frischen, rohen oder nur leicht verarbeiteten Produkten. Die HPP beeinträchtigt die Nahrungsbestandteile von Lebensmitteln kaum, da sie keinerlei Auswirkungen auf kovalente Bindungen hat, wodurch HPP-Produkte ihre Vitamine und bioaktiven Inhaltsstoffe behalten. Hersteller, die die HPP nutzen, können auf chemische Konservierungsstoffe verzichten, um das Wachstum von Mikroorganismen zu kontrollieren, und müssen weniger häufig die Sicherheit ihrer Lebensmittel testen. So kommen sie einerseits den Forderungen der Kundschaft nach zusatzstofffreien Lebensmitteln nach und reduzieren anderseits ihre Betriebskosten für eine Verbesserung der Geschäftsergebnisse. Aus diesem Grund ist die HPP mittlerweile der Prozess der Wahl bei der nicht-wärmebasierten Lebensmittelverarbeitung. Die sichere Deaktivierung von Lebensmittelkeimen im verpackten Zustand bietet Lebensmittel- und Getränkeherstellern einen geschäftskritischen Vorteil bei der Lebensmittelsicherheit, der gleichzeitig die Kundschaft, den Markennamen und die Reputation eines Unternehmens schützt.

Die HPP wird kommerziell bei einer breiten Palette von Lebensmitteln und Getränken, verzehrbereiten Fleischwaren, frucht- oder milchbasierten Getränken, Babynahrung, Milchprodukten, Haustiernahrung, zubereitungsfertigen marinierten Fleischwaren und Fertiggerichten, Meeresfrüchten sowie verschiedensten pflanzenbasierten Produkten wie Guacamole, Hummus, Salsa-Soßen, verzehrbereiten Salaten, Tofu und pflanzenproteinbasierten Fleischersatzprodukten genutzt. Die meisten Lebensmittel und Getränke eignen sich für die HPP. Zur Bestimmung der Bedingungen für die HPP und Erfüllung gesetzlicher Vorschriften und Richtlinien müssen jedoch einige interne und externe Faktoren berücksichtigt werden.

Definitiv. Die HPP garantiert die Lebensmittelsicherheit und verlängert die Haltbarkeit bei optimalem Zustand frischer Produkte. Außerdem wird die HPP von verschiedenen Lebensmittelsicherheitsbehörden (FDA, EFSA usw.) als äußerst sicheres Verfahren anerkannt. Die Lebensmittelsicherheit wird erreicht, indem vegetative pathogene Mikroorganismen wie Bakterien, Viren, Schimmelpilze, Hefen und Parasiten durch die Anwendung eines Drucks von 400 MPa (4.000 bar/58.000 psi) bis 600 MPa (6.000 bar/87.000 psi) über eine Dauer von wenigen Sekunden bis zu etwa 6 Minuten deaktiviert werden.

Bei der HPP erreicht der Druck Werte von bis zu 6.000 bar (87.000 psi). Unter einem solchen Druck werden Produkte um etwa 15 % ihres Ursprungsvolumens komprimiert. Das heißt, Verpackungen für die HPP müssen wasserdicht und hermetisch verschlossen sein und aus flexiblen Materialien bestehen, die einer Komprimierung um mindestens 15 % standhalten. Aus diesem Grund werden in der Regel Kunststoffmaterialien für die HPP gewählt, da diese häufig über eine ausreichende Flexibilität verfügen, um Gefäße zu erhalten, die ohne Beschädigung komprimiert werden können und nach der Behandlung wieder ihre ursprüngliche Form annehmen. Außerdem erlauben solche Verpackungen die Nutzung verschiedener nachhaltiger Alternativen für die HPP wie rPET, PP, PLA und andere biologisch abbaubare Lösungen. Zu den häufig für die HPP gewählten Verpackungen zählen unter anderem Flaschen, Becher und Schalen in Kombination mit verschiedenen Folien oder Deckeln. Die Dichtflächen von Folien müssen verhältnismäßig breit, gleichförmig und vorzugsweise flach sein. Verschweißbarkeit (Heißsiegelstärke) ist ein wichtiges Element von Verpackungen, die einer HPP unterzogen werden. Gitterartige Muster sind nicht geeignet, da sie die Diffusion von Sauerstoff in die Verpackung und so wiederum einen oxidationsbedingten Verderb der Produkte zulassen.

Wir unterstützen unsere Kundschaft über die gesamte Entwicklung des vollständigen HPP-Prozesses angefangen von der Rezeptur über die Verpackung bis hin zu Überprüfungs- und Validierungsleistungen vor Ort. Unsere umfassende Bewertung und Unterstützung ist darauf ausgelegt, Ihr Produkt schnell auf den Markt zu bringen.

Unser Quintus ® Care-Programm greift unsere Unternehmensphilosophie der echten Partnerschaft auf und basiert auf fast einem Dreivierteljahrhundert innovativer Drucktechnologie. Zu den unmittelbaren und langfristigen Vorteilen von Quintus ® Care gehören die Kontrolle der laufenden Betriebskosten, der garantierte Zugang zu Teilen, regelmäßige technische Überprüfungen und Schulungen, Anwendungssupport sowie die Möglichkeit der Teilnahme an laufenden Ausbildungsseminaren.

Wissenszentrum

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