Vorteile des warmen isostatischen Pressens bei der Batterieherstellung
Mehrere Herausforderungen haben die Kommerzialisierung von All-Solid-State-Batterien (ASSBs) behindert, darunter die Restporosität der Komponenten, unzureichender Partikelkontakt sowie Volumenänderungen der Zelle während des Lade- und Entladevorgangs. Das Warm-isostatische Pressen (WIP) hat sich jedoch als entscheidende Lösung zur Bewältigung dieser Probleme herausgestellt.
Reduzierter Innenwiderstand
WIP senkt den Innenwiderstand durch Verringerung der Porosität und Verbesserung des Partikelkontakts, insbesondere in sulfidbasierten ASSBs, wo es den Widerstand der ionischen Korngrenzen und die Gesamtporosität verringert.
Erhöhte Zykluslebensdauer
Durch die Verbesserung der Materialdichte und der strukturellen Integrität erhöht WIP die Lebensdauer von ASSBs und gewährleistet so eine bessere langfristige Leistungsfähigkeit und Stabilität.
Verbesserte Coulomb-Effizienz
WIP optimiert die Partikeldichte und -homogenität, was zu einer besseren Lade- und Entladeeffizienz sowie einer höheren Coulomb-Effizienz führt und zudem ein gleichmäßiges Drucksintern selbst bei mehrschichtigen Zellen ermöglicht.
Flexibilität bei Zellgrößen und Geometrien
Das WIP-Verfahren kann Zellen unterschiedlicher Größe und Form verarbeiten, wobei ein gleichmäßiger Druck und eine gleichmäßige Temperatur angewendet werden, wodurch die Herausforderungen überwunden werden, mit denen andere Verfahren wie das einachsige Pressen konfrontiert sind.