Lesen Sie den Artikel in der Öfen International Ausgabe vom März 2026.
Die additive Fertigung verändert die medizinische Implantatindustrie rapide. Sie ermöglicht komplexe, patientenspezifische Ti-6Al-4V-Komponenten mit porösen Strukturen, die das Einwachsen von Knochen unterstützen. AM-Implantate müssen jedoch nachbearbeitet werden, um die interne Porosität zu beseitigen und eine langfristige Ermüdungsleistung zu gewährleisten. Beim herkömmlichen heißisostatischen Pressen (HIP) kann es zu einer Sauerstoffverunreinigung kommen, die eine spröde Alpha-Case-Schicht auf der Titanoberfläche bildet und die Leistung beeinträchtigt.
Dieser Artikel erklärt, wie die saubere HIP-Technologie von Quintus Purus® die Bildung von Alphafällen verhindert, indem sie Wasserdampf und sauerstoffhaltige Spezies in der HIP-Atmosphäre aktiv kontrolliert, bevor die Verarbeitung beginnt. Dieser Ansatz macht eine Umhüllung der Komponenten überflüssig, wodurch die Oberflächenintegrität selbst bei dünnwandigen und porösen AM-Implantaten erhalten bleibt und gleichzeitig die Belastungseffizienz und Produktivität verbessert wird.
Der Artikel hebt auch hervor, wie Uniform Rapid Cooling (URC®) und High-Pressure Heat Treatment (HPHT™) schnellere Zykluszeiten und eine Prozesskonsolidierung ermöglichen und damit eine schlanke, hochvolumige Produktion von hochwertigen additiv gefertigten medizinischen Implantaten unterstützen.